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Gebrauchte Technik kaufen: Darauf sollte man achten

Gebrauchte Technik kaufen: Darauf sollte man achten

Der Markt für gebrauchte Elektronik wächst seit Jahren – kein Wunder, denn ein ein bis zwei Jahre altes Flaggschiff-Smartphone oder Notebook bietet oft noch immer aktuelle Leistung, kostet aber deutlich weniger als ein Neugerät. Wer ein paar Grundregeln beachtet, kann dabei bares Geld sparen, ohne unnötige Risiken einzugehen.

Der wichtigste Schritt vor jedem Kauf: der Akkuzustand. Bei Smartphones lässt sich die maximale Akkukapazität in den Systemeinstellungen auslesen, bei Laptops meist über ein Diagnosetool des Herstellers. Alles unter 80 Prozent der ursprünglichen Kapazität sollte sich im Preis widerspiegeln.

Ebenso wichtig ist die IMEI- beziehungsweise Seriennummer-Prüfung: Über offizielle Hersteller-Websites lässt sich meist unkompliziert prüfen, ob ein Gerät als gestohlen gemeldet wurde oder noch unter Garantie steht. Bei Smartphones sollte zudem sichergestellt sein, dass keine Aktivierungssperre (etwa Apples "Mein iPhone suchen") mehr aktiv ist.

Wer über zertifizierte Refurbished-Anbieter kauft statt über private Kleinanzeigen, bekommt in der Regel eine Mindestgarantie von sechs bis zwölf Monaten sowie eine technische Grundprüfung des Geräts – ein Aufpreis gegenüber dem Privatkauf, der sich bei höherwertigen Geräten meist lohnt.